„Alle 3 Tage? Alle 3 Tage!“ – Gewalt gegen Frauen gehört weltweit zu den häufigsten Menschenrechtsverletzungen
Die Skulptur „Stoppt die Gewalt gegen Frauen“ von Nora Matocza in unseren Vereinsräumen setzt ein deutliches Statement zum Thema Femizide.
Die Installation bezieht sich auf die Tatsache, dass im Durchschnitt jeden Tag ein Femizid in Deutschland passiert.
Als Femizid bezeichnet man die Tötung von Frauen oder Mädchen als extreme Form geschlechtsbezogener Gewalt, die im Kontext patriarchaler Geschlechterdifferenzen verübt wird.
Femizide sind keine Einzelfälle, sie sind Ausdruck struktureller patriarchaler Gewalt. Über 100 ermordete Frauen hat @femizide_stoppen im Jahr 2025 gezählt. Die tatsächliche Zahl dürfte höher liegen. Die größte Gefahr geht von Personen aus dem engsten, sozialen Nahraum aus.
Vom 01.01.2026 bis 16.03.2026 gibt es bereits den 59 Femizid-Täter, wo Frauen durch die Gewalt ihres Partners, Ex-Mannes, Bekannten, Verwandten, Lebensgefährten, Bruders, Sohnes, Vaters, Mitschülers, Nachbarn, Kollegen, etc. zum Opfer fielen: 32 Frauen, 1 Mädchen (6), 1 Junge (14) wurden ermordet; zudem wurden 25 weitere Frauen zum Teil sehr schwer verletzt. (Stand: 16.03.2026, https://www.onebillionrising.de/femizide-2026/).
Ni Una Menos! Nicht eine Weniger!
Femizide sind nur die Spitze des Eisberges; es braucht einen konsequenten Gewaltschutz, die alle Personen unabhängig vom Geschlecht ein freies Leben als gleichwertige Personen ermöglichen.
